Autor: Cyber Magazin Redaktion

Ein Rechenzentrum brennt – und plötzlich ist die IT-Infrastruktur eines Unternehmens buchstäblich in Flammen aufgegangen. Was klingt wie ein extremes Szenario, ist in der Realität mehrfach passiert: Der OVH-Brand 2021 in Straßburg vernichtete Tausende von Servern und traf Unternehmen weltweit unvorbereitet. Was tust du, wenn es dir passiert? Das Wichtigste in Kürze Ein Rechenzentrumsbrand ist ein Worst-Case-Szenario, für das ein durchdachter Disaster-Recovery-Plan (DRP) existieren muss Die ersten Stunden nach dem Ausfall sind entscheidend: Kommunikation, Bestandsaufnahme und Failover-Aktivierung müssen sofort anlaufen Ohne Offsite-Backups oder Cloud-Replikation gibt es keine Wiederherstellung – alles, was nur im betroffenen RZ lag, ist verloren Versicherungsschutz und…

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Eine Sicherungskopie zu haben ist gut. Aber eine einzige Sicherungskopie ist keine Backup-Strategie – sie ist ein Sicherheitsversprechen, das dich in genau dem Moment im Stich lässt, wenn du es am dringendsten brauchst. Eine redundante Backup-Lösung geht weiter: Sie sichert ab, dass deine Backups selbst vor Ausfall geschützt sind. Das Wichtigste in Kürze Redundante Backups bedeuten: Mehrere unabhängige Kopien an unterschiedlichen Orten, auf verschiedenen Medien Die 3-2-1-Regel ist der anerkannte Mindeststandard – für kritische Daten empfiehlt sich die 3-2-1-1-0-Erweiterung Offsite- und Cloud-Backups schützen vor lokalen Katastrophen (Brand, Überschwemmung, Diebstahl) Immutable Backups (unveränderliche Backups) sind der wichtigste Schutz gegen Ransomware Regelmäßige…

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Backups machen, das klingt nach einer Selbstverständlichkeit – und trotzdem verlieren jeden Tag Tausende von Menschen wichtige Daten, weil sie kein Backup hatten, das wirklich funktioniert hat. Was steckt hinter dem Begriff, wie funktionieren Backups technisch, und was unterscheidet ein gutes von einem schlechten Backup-Konzept? Das Wichtigste in Kürze Ein Backup ist eine Sicherungskopie von Daten, die eine Wiederherstellung bei Verlust, Beschädigung oder ungewollter Änderung ermöglicht Es gibt verschiedene Backup-Typen: Voll-Backup, inkrementelles Backup und differenzielles Backup – jeder hat andere Stärken bei Speicherplatz und Wiederherstellungsgeschwindigkeit Die 3-2-1-Regel ist der Mindeststandard für eine sichere Backup-Strategie Ein Backup ist erst dann ein…

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Jedes Unternehmen hat IT-Risiken – die Frage ist nur, ob diese bekannt und bewertet sind oder ob sie still im Hintergrund schlummern, bis es zu spät ist. Eine strukturierte IT-Risikobewertung, auch IT Risk Assessment genannt, macht diese Risiken sichtbar und gibt dir die Grundlage, um fundierte Entscheidungen über Schutzmaßnahmen zu treffen. Das Wichtigste in Kürze IT Risk Assessment identifiziert, analysiert und bewertet Risiken für IT-Systeme, Daten und Prozesse eines Unternehmens Der Prozess folgt einem klaren Schema: Assets identifizieren → Bedrohungen ermitteln → Schwachstellen prüfen → Risikowert berechnen → Maßnahmen ableiten Risiken werden nach Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadensausmaß bewertet – das Ergebnis…

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Stell dir vor: Ein Server ist ausgefallen, die Festplatte ist defekt, das Betriebssystem startet nicht mehr. Du brauchst keine einzelne Datei zurück – du brauchst das gesamte System wieder zum Laufen. Genau dafür ist Bare Metal Restore gemacht: die vollständige Wiederherstellung eines Systems auf leerer Hardware, von Grund auf. Das Wichtigste in Kürze Bare Metal Restore (BMR) stellt ein System vollständig auf einer leeren oder neuen Hardware wieder her – Betriebssystem, Konfigurationen, Applikationen und Daten in einem Schritt BMR unterscheidet sich von herkömmlichem Backup dadurch, dass kein funktionierendes Betriebssystem für die Wiederherstellung nötig ist Typischer Anwendungsfall: Totalausfall eines Servers oder…

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Wenn ein Rechenzentrum ausfällt oder ein Server abstürzt, entscheiden Minuten darüber, ob ein Unternehmen weiterarbeiten kann oder nicht. Host-basierte Replikation ist eine der effektivsten Methoden, um genau das zu verhindern – indem Daten kontinuierlich auf einen Zielsystem gespiegelt werden, bereit für den sofortigen Übernahme. Das Wichtigste in Kürze Host-basierte Replikation kopiert Daten auf Betriebssystem- oder Hypervisor-Ebene zum Zielsystem – unabhängig von der zugrunde liegenden Speicherhardware Sie funktioniert herstellerunabhängig und lässt sich auch über heterogene Umgebungen hinweg einsetzen Synchrone Replikation bietet Nulldatenverlust, asynchrone Replikation skaliert besser über große Distanzen Typische Anwendungsfälle: Disaster Recovery, Hochverfügbarkeit, Live-Migration von VMs Lösungen wie Veeam Replication,…

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Kein Unternehmen plant darauf, dass Systeme ausfallen, Daten verloren gehen oder das Rechenzentrum brennt. Aber genau diese ungeplanten Ereignisse passieren – und wer dann keinen IT-Disaster-Recovery-Plan hat, zahlt teuer. Nicht nur in Euro, sondern in Vertrauen, Zeit und manchmal auch in der eigenen Existenz. Das Wichtigste in Kürze Ein IT-Disaster-Recovery-Plan (DRP) legt fest, wie ein Unternehmen nach einem IT-Ausfall oder Datenverlust schnell wieder handlungsfähig wird Zehn Kernelemente muss jeder DRP enthalten: von der Risikoanalyse über Backup-Strategien bis zur Kommunikationskette RTO (Recovery Time Objective) und RPO (Recovery Point Objective) sind die zwei zentralen Metriken, auf die alles aufbaut Ein Plan ist…

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1 Gigabyte, 500 Megabyte, 2 Terabyte – solche Angaben begegnen dir täglich auf Smartphones, Festplatten oder in Tarifen. Aber was steckt hinter diesen Präfixen? Und warum stimmen die Zahlen auf der Packung oft nicht mit dem überein, was der Computer anzeigt? Das Wichtigste in Kürze Kilo (K), Mega (M), Giga (G) und Tera (T) sind Präfixe aus dem metrischen System – jede Stufe ist das 1.000-fache der vorherigen In der IT nutzen Computer eigentlich Zweierpotenzen (1.024 statt 1.000) – daher die verwirrenden Unterschiede zwischen Hersteller- und Systemangaben 1 Kilobyte = 1.000 Byte (Hersteller) aber 1.024 Byte (Computer) – der Unterschied…

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JBOD klingt nach einem technischen Akronym, das man schnell googeln und dann wieder vergessen kann. Aber wenn du verstehst, was dahintersteckt, wird auch klarer, warum diese Speicherlösung in bestimmten Umgebungen genau das Richtige ist – und in anderen definitiv nicht. Das Wichtigste in Kürze JBOD steht für „Just a Bunch of Disks“ – mehrere Laufwerke werden ohne RAID-Struktur betrieben Jede Festplatte erscheint als eigenständiges Laufwerk im System – keine Aufteilung, keine Spiegelung JBOD bietet maximale Flexibilität und volle Nutzung der Gesamtkapazität aller Laufwerke Kein Schutz vor Datenverlust – fällt ein Laufwerk aus, sind die darauf gespeicherten Daten weg Sinnvoll für…

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AHCI oder RAID – wer sein System aufrüstet oder einen neuen PC aufbaut, stolpert früher oder später über diese beiden Begriffe. Beide steuern, wie dein System mit Festplatten und SSDs kommuniziert, aber sie tun das auf komplett unterschiedliche Weise. Welcher Modus der richtige für dich ist, hängt davon ab, was du mit deinem System vorhast. Das Wichtigste in Kürze AHCI (Advanced Host Controller Interface) ist ein Standardmodus für einzelne Laufwerke – ideal für die meisten Desktop- und Laptop-Setups RAID (Redundant Array of Independent Disks) kombiniert mehrere Laufwerke für mehr Performance, Redundanz oder beides AHCI aktiviert wichtige Features wie Native Command…

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